Für den Schutz des Bayerischen Waldes
Außerhalb des Nationalparks gibt es Wälder, die den Menschen in der Region gehören und die von ihnen wirtschaftlich genutzt werden. Der Nationalpark versucht eine Ausbreitung des Borkenkäfers auf diese privaten Wälder zu verhindern. Der Borkenkäferbefall wird deshalb im Nationalpark überwacht und wenn nötig auch dort bekämpft. Wie der Kampf genau aussieht berichtet Waldarbeiter Johann Baumeister (Bildmitte): |
ÖFUV |
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Mehr als die Hälfte der Nationalparkfläche besteht aus der sog. Naturzone. Sie liegt im Inneren des Nationalparks, vor allem im Altgebiet von 1970. Kleinere Flächen gibt es inzwischen auch im Erweiterungsgebiet. Diese Flächen überlassen wir der Natur und den natürlichen Prozessen. Hier gehen wir nicht gegen den Borkenkäfer vor. Von ihm befallene oder vom Wind umgeworfene Bäume lassen wir liegen. Nichts wird ausgeräumt. |
In Richtung Nationalparkgrenze schließt sich die Entwicklungszone an. Sie liegt vor allem im Erweiterungsgebiet. Jedes Jahr überlassen wir in dieser Zone 3 km² Wald der Natur. Die von uns zu kontrollierende Fläche wird dadurch Jahr für Jahr kleiner. Im Jahr 2027 wird die Entwicklungszone vollständig Teil der Naturzone sein. Den Borkenkäfer bekämpfen wir nur auf Flächen, die wir noch nicht der Natur überlassen haben. | ![]() |
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Entlang der Nationalparkgrenze verläuft die schmale Randzone. In diesem Gebiet kontrollieren wir den Borkenkäferbefall sehr intensiv. Befallene Bäume werden hier sofort aus dem Wald abtransportiert. Die Bekämpfung in der Randzone ist notwendig, um die angrenzenden Privatwälder außerhalb des Nationalparks vor dem Borkenkäfer zu beschützen. |
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Finde die Naturzone, Entwicklungszone und Randzone in der Nationalparkkarte auf Arbeitsblatt 4 und trage die Zonen entsprechend in die Kartenlegende ein (Aufgabe 7). |
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Greenpeace |
NP Bayerischer Wald |
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