Finnische Urwälder

In der Vergangenheit waren große Gebiete Finnlands mit Urwäldernbedeckt. Mit der Zeit wurden sie fast alle abgeholzt und durch neu gepflanzte Wälder ersetzt (Wiederaufforstung).

Im Norden und Osten des Landes gab es 2005 nur noch  10.000 km² - knapp 5 Prozent - Urwald. Lediglich die Hälfte davon steht unter Schutz (Karte rechts) und darf nicht abgeholzt werden. Obwohl die Bäume wegen der extremen Klimaverhältnisse (von Oktober bis Mai liegt dort Schnee) nur sehr langsam wachsen, erreichen sie ein Alter von 100 und mehr Jahren.

                                 

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Viele  Tier- und Pflanzenarten sind von den Urwäldern abhängig: Für Rentierherden sind die Flechten an Baumstämmen und auf dem Boden eine wichtige Nahrungsquelle, während Zugvögel die Urwälder als Brutgebiete nutzen, um ihre Jungen großzuziehen. Die Urwälder abzuholzen würde diese Tiere in ihrem Bestand gefährden.

 

Jon Nickles, wikipedia.org
   

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